Monday, 20.05.19
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Torbahnhof Rottau

Torbahnhof Rottau - Chiemgau



Wer einen Einblick in die industrielle Vergangenheit des Chiemgaus gewinnen möchte, der sollte sich das Bayerische Moormuseum, den Torfbahnhof Rottau nicht entgehen lassen. Über Jahrzehnte wurde in der Region in großem Stil Torf abgebaut. Das Gelände des Bahnhofs liegt am Randes des Naturschutzgebiets Kendlmühlfilzen/Chiemsee-Hochmoor, nahe der Bahnstrecke München – Salzburg.



Ein Verein für Industriegeschichte betreibt das Museum, das zunächst auf Karten und Fotografien die bayerischen Moore vorstellt und erklärt. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dem Torfabbau. Zu sehen sind Arbeitsgeräte, mit denen früher von Hand Torf gestochen wurde, aber auch Maschinen und Fahrzeuge zum industriellen Torfabbau.

Die mittlerweile denkmalgeschützte Torfverladestation entstand 1920 und wurde bis 1988 genutzt. Abbaugebiet war das heutige Naturschutzgebiet Kendlmühlfilzen. Bis in die 1970er Jahre baute die Justizvollzugsanstalt Bernau auf dem Gelände maschinell Torf ab. Später fräste ein privates Unternehmen weiter Torf aus. Ein Beschluss der Bayerischen Staatsregierung beendete den Abbau Anfang 1988. Heute leben im Naturschutzgebiet Kendlmühlfilzen seltene Pflanzen und Tiere.

Im Sommerhalbjahr zwischen April und November sind die Anlagen des einstigen Betriebs immer am Samstagnachmittag zu besichtigen. Wer sich über die Moore und den Torfabbau kundig gemacht hat, der darf zuletzt auch eine kurze Strecke mit der Feldbahn fahren, in der früher der Torf transportiert wurde. Der Bahnhof liegt am Ende der Hackenstraße in Rottau. Gruppenführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten können vereinbart werden.



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