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Schloss Herrenchiemsee

Schloss Herrenchiemsee



Schloss Herrenchiemsee, das Ludwig II. ab 1878 bauen ließ, sollte ein zweites Versailles werden. Den französischen König Ludwig XIV. verehrte der bayerische Monarch. Mit dem neuen Schloss auf der Herreninsel wollte Ludwig II. gleichsam dem Franzosen ein Denkmal setzen wie ein Sinnbild für den Absolutismus schaffen.



Eine 98 Meter lange Spiegelgalerie erstreckt sich fast über die gesamte Westfront des Schlosses. Dieser größte Saal des Schlosses ist eine der deutlichsten Anlehnungen an das französische Vorbild. Den 17 Rundbogenfenstern stehen ebenso viele Spiegel gegenüber, die das einfallende Licht reflektieren. Mit nahezu 2000 Kerzen in 33 Lüstern und 44 Kandelabern konnte der Saal früher illuminiert werden. Dies geschah angeblich an jedem der nur 52 Tage, die Ludwig II. auf dem Neuen Schloss verbrachte.

Außer dem Spiegelsaal umfasst das Schloss noch mehr als 20 weitere prunkvolle Räume. Zu den beeindruckendsten zählt das überdachte Prunktreppenhaus, das als Haupteingang zum Schloss geplant wurde. Der Raum ist ausgestattet mit Marmorböden. Vor einem Brunnenbecken stehen die Statuen der Jagdgöttin Diana und zweier Nymphen. Ornamente an den Ecken der Decke symbolisieren die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Nie fertiggestellt

Während der Bauarbeiten am Neuen Schloss residierte Ludwig häufig im benachbarten Alten Schloss. Er hatte sich dort eigens eine Wohnung einrichten lassen, von der aus er die Fertigstellung seines neuen Refugiums beobachtete. Allerdings blieb das Neue Schloss unvollendet. Nach sieben Jahren Bauzeit stellte Ludwig die Arbeiten an dem Prunkbau 1885 wegen Geldmangels ein. Weil einige Gebäudetrakte damals noch nicht fertiggestellt waren und die Symmetrie des Baus dadurch gestört wurde, brach man später einige Teile wieder ab.

Durch die prunkvoll ausgestatteten Räume des Schlosses werden Führungen angeboten. Außerdem gibt es im Schloss ein König Ludwig II. Museum, das anhand vieler Ausstellungsstücke die Lebensgeschichte des „Märchenkönigs“ erzählt. Zu sehen sind neben Büsten und Gemälden auch das Taufkleid und der Krönungsmantel Ludwigs II.



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