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Der Raubritter Heinz von Stein - Chiemgau

Der Raubritter Heinz von Stein - Chiemgau



Nahe der Mündung der Traun in die Alz erhebt sich eine mächtige Burg über dem nördlichen Chiemgau. Das Schloss Stein an der Traun ist die größte Felsen- und Höhlenburg Deutschlands. Berühmt-berüchtigt wurde der Ritter Heinz von Stein, der Anfang des 13. Jahrhunderts in der Burg gelebt haben soll und durch sein Treiben Angst und Schrecken verbreitete.



Eigentlich besteht die Felsenburg Traun aus drei Gebäuden, die sich bei näherem Hinsehen deutlich voneinander unterscheiden. Oben auf der fast 50 Meter steil abfallenden Nagelfluh-Felswand liegt das Hochschloss. Unterhalb befindet sich die Höhlenburg und am Fuße der Felswand zuletzt das neue Schloss, in dem heute ein privates Gymnasium residiert. Ein in den Fels gehauener Stollen verbindet alle drei Teile der Burganlagen.

Mädchenräuber und Plünderer

Heinz von Stein, der den Beinamen „der Wilde“ trug, soll ein solch sündenhaftes Leben geführt haben, dass er nach seinem Tode nicht in geweihter Erde ruhen durfte. Heinz, der in der Höhlenburg hauste, soll ein Furcht erregendes Äußeres besessen haben. Häufig plünderte der Raubritter beladene Transportschiffe, die auf dem Inn unterwegs waren. Zudem war Heinz ein Mädchenräuber. Er hielt die schöne Waltraud auf seiner Burg gefangen und wollte sie zu seiner Frau machen. Doch Waltraud wehrte sich. Ihrem Geliebten gelang es schließlich, in die Burg einzudringen und den garstigen Ritter von Stein zu töten.

Lorenz Hübner verarbeitete Ende des 18. Jahrhunderts in einem Trauerspiel die Lebensgeschichte des Raubritters. Alle vier Jahre wird sie im Sommer auf dem Hochschloss aufgeführt. Wer die unheimliche Geschichte am Originalschauplatz erleben möchte, kann sie sich auch bei einer Führung durch die Gemächer und Verließe der Burg erzählen lassen.



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