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Die Maxhütte in Bergen - Chiemgau

Die Maxhütte in Bergen - Chiemgau



Einer der wichtigsten Orte der Eisenherstellung in Bayern zur Hochzeit der Industrialisierung war die Eisenhütte in Bergen. Über fast vier Jahrhunderte wurde hier Eisen hergestellt und später verarbeitet. Die Eisenhütte war eine der größten in Süddeutschland und bis zu ihrer Schließung 1932 ein Zentrum der Industrie im Chiemgau. Das 1992 eröffnete Museum Maxhütte Bergen zeichnet auf fast 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Werks nach. Gezeigt wird nicht nur, wie Eisen hergestellt und verarbeitet wurde. Auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen stehen im Mittelpunkt der Schau.



Gegründet wurde das Eisenhüttenwerk Bergen 1562 von Pangraz von Feyberg. Anfang des 19. Jahrhunderts vernichtete ein Feuer große Teile der Anlage. Nach dem Wiederaufbau besuchte 1824 der bayerische König Max I. Joseph 1824 das Hüttenwerk. Daraufhin bekam es den Namen Maxhütte. Ab 1881 wurde am Teisenberg nahe der Maxhütte kein Erz mehr abgebaut. Wenig später stellte man auch die Hochofenproduktion ein.

Vom Hochofen zur Gießerei

Das Ende der Eisenherstellung in der Maxhütte wurde unter anderem besiegelt durch die hochtechnisierte Produktion im damals aufstrebenden Ruhrgebiet. In Bergen widmete man sich von nun an dem Maschinenbau und vor allem der Gießerei. Gusseiserne Werkzeuge, Heiligenfiguren oder Grabkreuze wurden hergestellt. In der Folge der Weltwirtschaftskrise wurde die Maxhütte schließlich 1932 geschlossen.

Der Großteil der Gebäude, die heute auf dem Museumsgelände zu sehen sind, stammen von Anfang des 19. Jahrhunderts. Neben den eigentlichen Industriegebäuden stehen auf dem Areal auch ein Kapelle und eine Schänke für die Arbeiter. Außerdem sind die Quartiere zu sehen, in denen die Arbeiter untergebracht waren. Sie heißen auch „Schlackenhäuser“, weil sie aus den bei der Eisenproduktion anfallenden Rückständen gebaut wurden.

Die Hütte an der Maxhüttenstraße 10 in Bergen kann von Mai bis November in geführten Touren von etwa einer Stunde Dauer besichtigt werden.



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