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Das Kloster St. Margareth zu Baumburg

Das Kloster St. Margareth zu Baumburg



Das ehemalige Augustiner-Chorherrenkloster Baumburg auf dem Gebiet der Gemeinde Altenberg a.d. Alz ist ein lohnenswertes Ausflugsziel. Kirche und Klosteranlagen liegen eindrucksvoll auf einer Anhöhe am Zusammenfluss von Alz und Traun. Die Ursprünge des Klosters gehen zurück ins 11. Jahrhundert.



Bevor Gräfin Adelheid von Marquartstein 1105 starb, ließ sie ihren Gatten Berengar von Sulzbach ein Gelöbnis ablegen. Er versprach vor zwölf Rittern, ein neues Stift zu gründen. Nur wenige Jahre später löste der Graf sein Versprechen ein. 1109 wurde Kloster St. Margareth zu Baumburg gegründet. Der Graf besetzte es mit Augustiner Chorherren aus Berchtesgaden. Auch die Klosteranlage in Berchtesgaden hatte Berengar zuvor bauen lassen – im Auftrag seiner Mutter.

Die Chorherren von Baumburg waren vor allem als Seelsorger tätig. Sie betreuten mehrere Pfarreien. Berühmtheit erlangte auch die Klosterschule. Junge Adlige aus dem Chiemgau besuchten im 13. Jahrhundert vorzugsweise diese Bildungsstätte. Das 15. Jahrhundert war für das Kloster eine Zeit wirtschaftlichen und religiösen Verfalls. Zudem verwüsteten Brände die Anlage. Im 16. Jahrhundert erlebte Kloster Baumburg wieder einen Aufschwung.

Umgestaltung im Barock-Stil

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts begann man, die vormals gotischen Gebäude des Stifts barock umzugestalten. Ab 1755 entstand die fast völlig neu errichtete Rokoko-Kirche des Klosters, die größte und eine der schönsten des Chiemgaus. Sie ist kunstgeschichtlich sehr bedeutend. Ihre weitgehend unveränderte romanische Westfassade geht zurück auf die Zeit der Gründung.

Mit der Säkularisation wurde das Kloster 1803 durch den bayerischen Staat aufgehoben. Die Grundstücksteile wurden versteigert. Die Kirche war von da an Pfarrkirche von Altenmarkt a.d. Alz. Heute beherbergt das ehemalige Kloster ein Seminarhotel, in dem vor allem Chöre und Orchester Probenphasen abhalten.

Am Fuße des Klosterberges liegt ein Soldatenfriedhof. 1842 erbaute man hier die Buchenwaldkapelle im Andenken an alle Gefallenen. Jedes Jahr im Juli wird bei der Kapelle mit dem Buchenwaldfest an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert.



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