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Chiemgauer Komet

Der Chiemgauer Komet



Als Hobbyarchäologen um das Jahr 2000 zwischen Traunstein und Altötting mit Metalldetektoren nach den Überresten keltischer Siedlungen suchten, schlugen ihre Sonden ständig an. Im Boden musste eine riesige Menge metallischer Teile liegen. Tatsächlich kamen beim Graben eigenartige Metallkugeln ans Licht.



Vor allem in der Nähe von kraterähnlichen Strukturen im Boden fanden sich die Teilchen in großer Zahl. Untersuchungen ergaben, dass die mineralische Zusammensetzung der Fundstücke auf der Erde in der Natur nicht vorkommt. Also mussten sie aus dem All stammen. Die Geschichte vom Kometen war geboren.

Im 5. Jahrhundert vor Christus soll es über den keltischen Siedlungen im heutigen Chiemgau zur Katastrophe gekommen sein. In 70 Kilometer Höhe soll ein Komet mit mehr als einem Kilometer Durchmesser explodiert sein. Mit 43000 Kilometern pro Stunde rasten seine Trümmerteile auf die Erde zu und schlugen ein. Manche Wissenschaftler sprechen davon, dass der Einschlag der gleichzeitigen Explosion von 8000 Hiroshima-Bomben entsprochen habe. Zehntausende Menschen sollen mit einem Schlag umgekommen sein.

Unter Forschern umstritten

Während vor allem eine Gruppe von Freizeitarchäologen davon überzeugt ist, dass es den „Chiemgau-Impakt“ tatsächlich gegeben hat, äußert sich die Fachwelt größtenteils zurückhaltend bis ablehnend. Die Befürworter der Kometen-Theorie führen als Argumente unter anderem die Zusammensetzung der Fundstücke an, aber auch die erhöhte Konzentration bestimmter Elemente im Bienenhonig aus der Region. Auch Befunde einiger Wissenschaftler, wonach es sich bei den nahe der rund 100 Krater entdeckten Kügelchen um Material aus der Zeit vor der Entstehung unseres Sonnensystems handelt, scheinen die These zu stützten, dass vor 2500 Jahren wirklich ein Komet über dem Chiemgau explodiert ist.

Andere Wissenschaftler halten indes die These vom Chiemgau-Impakt für unhaltbar oder zumindest nicht bewiesen. Sie kritisieren, dass auch in der Berichterstattung der Medien einseitig die Argumente, die für eine Kometen-Explosion sprechen, betont würden. Befürworter der Komet-Theorie halten diese kritischen Anmerkungen wiederum für eine Kampagne. Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis der Sachverhalt tatsächlich aufgeklärt ist.



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